genial Hirnloses aus dem Alltag
gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB


  Startseite
    Absurdistan
    Schau mal an
    Ist da was dran?
    Doch nicht hirnlos
  Über...
  Archiv
  Haftungsausschluß
  Selbstgeschriebenes I
  Abonnieren
 



  Freunde
   
    cloeisalive

    - mehr Freunde




  Links
   Glaube
   Liebe O
   Liebe I
   Liebe II
   Liebe III
   Hoffnung
   Irmgard
   Kasi
   Blog meines Freundes
   Abhotten mit Karina
   Pösie im Dütt
   muss einfach sein ;-)
   Ich seh den Sternenhimmel...
   schön anzusehen
   Ich mag Mathematica
   Mathe - hübsch und einfach
   Numb3rs
   Schachprogramme für lau




  Letztes Feedback
   21.01.13 03:49
    elbrjqzo
   21.01.13 03:49
    elbrjqzo
   21.01.13 03:50
    elbrjqzo
   25.01.13 02:39
    jhplbkxa
   12.08.13 19:27
    Tablets have redesigned
   14.08.14 15:26
    Hi. Only wanted to ask a





https://myblog.de/lobotomie

Gratis bloggen bei
myblog.de





Selbst Kognitionstheoretiker merken's schon...

Ich hätte es als fiktive Schmähschrift bzw. Glosse kaum treffender (be)schreiben können.

Dieser Artikel war im Wissenschaftsteil der Berliner Zeitung vom Wochenende (18./19 . Oktober) zu finden [Unterstreichungen und Korrekturen (in [..]) von mir]:

 

Börsianern fällt logisches Denken schwer

 Sie lassen sich lieber durch frühere Erfahrungen leiten

 Börsenmakler haben oft logische Schwierigkeiten, logisch zu denken. Zu diesem Schluss kommen Kognitionspsychologen der Universität Gießen nach einer Studie mit zwanzig erfahrenen Maklern der Frankfurter Börse. Demnach lassen sich Börsianer bei Entscheidungen vor allem durch frühere Erfahrungen leiten. Sich von vermeintlich richtigen Denkmustern zugunsten logischer Entscheidungen zu lösen, falle ihnen dagegen schwer.

 Nach Angaben der Hochschule wollten Wissenschaftler um Markus Knauff von der Abteilung Allgemeine Psychologie und Kognitionsforschung herausfinden, was im Kopf der Börsianer vorgeht, wenn eine Schlussfolgerung bezüglich eines Aktiengeschäfts zwar logisch gesehen richtig wäre, sie aber im Widerspruch zu dem steht, was die Makler für richtig halten. Auf Defizite beim logischen Denken stießen die Forscher vor allem dann, wenn sie die Börsenmakler aufforderten, die Entscheidungen allein logisch zu treffen, auch wenn diese Entscheidung[en] nicht mit deren Erfahrung übereinstimmte[n]. In diesen Fällen zogen die Probanden viele falsche Schlüsse und es dauerte viel länger, bis sie eine Entscheidung getroffen hatten. Sie waren dann sogar schlechter als eine Vergleichsgruppe, die über keinerlei Erfahrung an der Börse verfügte.

 Mit Blick auf die aktuelle Finanzkrise sagte Knauff, dass Geldgier allein als Erklärung für das Versagen von Managern und Wirtschaftslenkern nicht ausreiche. Es seien auch psychologische Gesetzmäßigkeiten des Denkens, die es schwer machten, alle Konsequenzen von Finanzentscheidungen vorherzusehen.

 Dass für die Studie nur zwanzig Teilnehmer rekrutiert wurden, schmälert [schmälere] ihre wissenschaftliche Aussagekraft Knauffs Ansicht nach nicht. Die Ergebnisse seien statistisch so abgesichert, dass sie allgemeine Rückschlüsse zuließen. (ddp)

 

Ich weiß, dass ich mich mit meinen Kommentaren zum politischen Tagesgeschehen oftmals auf Stammtischplattenhöhe bewege, aber ich frage mich, ob denn nicht letztendlich doch wieder die Gier maßgeblich mitverantwortlich für das Entstehen der im vorletzten Absatz bennannten Denkmuster ist.

 

 Ein geringfügig anderes, wenngleich längst nicht rosiges  Licht wirft ein im aktuellen SPIEGEL auf Seiten 154/155 veröffentlichtes Interview mit Ernst Fehr, einem Forscher, der in Zürich und Massachusetts die psychologischen und [evolutions-]biologischen Grundlagen ökonomischer Entscheidungen zu ergründen sucht, auf diese Thematik. Der Artikel ist zu lang, um hier von mir abgetippt zu werden; deshalb kurz zusammengefasst:

1.) Der Mensch an sich ist sozial eingestellt und bereit, zugunsten des Allgemeinwohls (kleine) Opfer zu bringen.

2.) Stellt sich heraus, dass diese Grundeinstellung von auch nur einem Egoisten missbraucht wird, entfällt Punkt 1. [Anm. von mir: dies scheint a) eine Ursache für den moralischen Trugschluss, eigenes Fehlverhalten mit dem anderer Menschen rechtfertigen zu dürfen, zu sein und b) auch mit recht großen Emotionen in Richtung "Entrüstung" einher zu gehen und sich dadurch tiefer ins Langzeitgedächtnis einzubrennen. Ein Umstand der besonders gerne von Boulevardblättern zur Auflagensteigerung ausgenutzt wird (Stichwort: "Florida-Rolf"]

3.) Es erwies sich bei Experimenten, dass ca. 50% der Teilnehmer dieses [ansteckende] Verhalten zeigten.

3a) Fehr vermutet, dass der Egoistenanteil unter den Invesmentbankern höher ist ("Jemand, der Armen in Afrika helfen will, wird nicht Investmentbanker."

Und zum jüngsten Verhalten der [Un]Verantwortlichen:

4.)"Das widerspricht dem - in der Evolution entstandenen - Gerechtigkeitsempfinden vieler Menschen. [...] Die meiste Zeit unsrer Geschichte hat die private Bestrafung von Trittbrettfahrern und Schmarotzern [sic!] eine große Rolle gespielt, weil nur dadurch Zustände der Kooperation herbeigeführt werden konnten.

 

Nun ja, ich hätte eher "durch die Evolution" gesagt, aber ansonsten kann ich dem nichts von Relevanz und schon gar nicht etwas fundiertes hinzufügen.

 

Zur Entspannung etwas Musik oder was zum Lachen (Englischkenntnisse notwendig)

20.10.08 20:41
 
Letzte Einträge: für die Freunde des absurden Wortwitzes, zur Internetzensur bekamen wir folgende Antwort:, vom Klima überrumpelt...., Demokratie verdampft, Tagesschau von 20 Uhr ist verfügbar, Ich fand's komisch



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung