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von wegen "voerst letzter.."

Ich möchte, da das Wochenende schon wieder etwas neues gebracht hat, hier einen Teil des letzten Newsletters von attac.de kopieren:

Meldungen des Tages:

1. Finanzmarktkrise / Demo am 30.10. / Lateinamerika-Kongress
u.a. (Attac - D - Info)


----------------------------------------------------------------------

Message: 1
Date: Mon, 20 Oct 2008 11:38:46 +0200
From: Attac - D - Info <info@attac.de>
Subject: Finanzmarktkrise / Demo am 30.10. / Lateinamerika-Kongress
u.a.
To: attac-d-info@listen.attac.de
Message-ID: <8d231685cd4f2007efd3868bb5f6c083@www.attac.de>
Content-Type: text/plain; charset="utf-8"

Dieser Newsletter ist auch als HTML-Version (mit Formatierungen) verfügbar.
Wenn er nicht richtig dargestellt wird, diesem Link folgen:
http://www.attac.de/newsletter/public/archive.php?id=94
---

Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder,

Finanzmarktkrise ? wie werden wir in zehn, zwanzig Jahren auf die
aktuellen Ereignisse zurückschauen? Niemand weiß, welche Überraschungen
uns noch bevorstehen. Die Staatshaushalte der industrialisierten Länder
*retten die Finanzbranche* mit der Kraft mehrerer hundert Milliarden, um sie
vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Derweil ächzen die ärmeren Länder
unter der Nahrungsmittelkrise, hohen Energiepreisen, versiegenden
Handelsbeziehungen und drohender Kreditklemme. Eine Besserung ist nicht in
Sicht: Selbst wenn sich der Crash der Finanzmärkte noch abwenden lässt, im
Produktionssektor ist die Rezession schon längst eingetreten.

Dies ist nur die vorläufige *Bilanz einer neoliberalen Politik*, die sehr
gezielt gerade für die internationalen Finanzmärkte durchgesetzt wurde. In
den vergangenen Jahrzehnten haben einflussreiche Wirtschaftswissenschaftler,
die ?neokonservative Revolution? durch Reagan und Thatcher sowie
zahlreiche im Verborgenen wirkende [sogenannte[Anm. von mir]] Denkfabriken die neoliberale Ideologie
zur herrschenden Doktrin erhoben. Im Rahmen von Deregulierung und
Privatisierung wurden seither *massiv öffentliches Eigentum ausverkauft*,
soziale Sicherungssysteme abgebaut und landes- wie weltweit eine stetig
wachsende Kluft zwischen Arm und Reich geschaffen. Die Profiteure dieser
Politik vertreten ihre Interessen sehr machtvoll und platzieren ihre Rezepte
auch in der aktuellen Krise.

Seit zehn Jahren bildet Attac dazu eine Gegenmacht mit der Forderung:
Entwaffnet die Märkte!. Wir haben erkannt: Existentielle Krisen wie
diese sind keine Panne, sondern Wesenszug des neoliberal geprägten
Finanzmarktkapitalismus. Doch die aktuelle politische Lage und Diskussion
bieten echte Chancen für den nötigen Richtungswechsel in der Politik und
nachhaltige Änderungen im Wirtschaftssystem. *Die Zeit ist reif, den
Marktfundamentalismus zu brechen* und die jahrzehntelange Umverteilung in
die Hände von Konzernen und Privatvermögen umzukehren! Mit starker
Resonanz bringt sich Attac dazu ins Gespräch und geht auf die Straße: Etwa
vor die Frankfurter Börse, das Bundesfinanzministerium oder den Bundestag.
*Nutzen auch Sie Ihre Möglichkeiten und werden Sie jetzt aktiv*! Für einen
wirksamen Systemwechsel braucht es auch Ihre Stimme!

Deshalb:
- Forderungen unterschreiben! www.casino-schliessen.de/deine-stimme/
- Informieren und mit allen Freunden und Bekannten sprechen!
www.casino-schliessen.de
- Demo besuchen! Am 30. Oktober in Berlin, Stuttgart und weiteren
Städten: www.casino-schliessen.de/aktionen/demo

 

20.10.08 19:37
 
Letzte Einträge: für die Freunde des absurden Wortwitzes, zur Internetzensur bekamen wir folgende Antwort:, vom Klima überrumpelt...., Demokratie verdampft, Tagesschau von 20 Uhr ist verfügbar, Ich fand's komisch



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