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(BIO)^2 Reis

Irgendwie ist zwar die Überschrift gespeichert worden, aber der Text ging flöten -- hmmm, wie das denn?

 

Also nochmal:

 

Ich hatte meiner Verwunderung darüber Ausdruck verliehen, dass industriell angebauter Basmati Reis umweltverträglich lose im matt bedruckten Karton daher kommt (bei Plus/Netto jedenfalls) und dass der ökologisch ach so nachhaltig wertvolle Reis der Firma BioBio im hochglänzenden Karton zusätzlich eine dicke Plastetüte enthält.

 

Meine Vermutung geht dahin, dass Neureichs als Zielgruppe anvisiert werden (Stichwort: Modeökos), die eh nix kaufen, was nicht glänzt und die Hygiene (wg. Extra Verpackung) derart überschätzen, dass sie ihrer Brut lieber ein schlappes Immunsystem zumuten.

 

Na, hoffen wir mal, dass der Darwinismus da greift...

28.3.09 04:23


meine Freunde, die Schwarzkittel (nicht Sus scrofa)

Man fragt sich manchmal, was für Provinzler von welchem Planeten und aus welchem Universum in Deutschland Recht sprechen. In diesem Artikel wird ein Urteil gegen einen Bürger geschildert, das insbesondere durch seine Begründung nach meiner Auffassung verfassungswidrig erscheint.

 

 Es heißt in dem Urteil unter anderem:

"Aufgrund der netzartigen Struktur des WORLD WIDE WEB [Großschreibung von LG Karlsruhe] ist jeder einzelne Link im Sinne der conditio-sine-qua-non-Formel kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte, auch wenn diese erst über eine Kette von Links anderer Anbieter erreichbar sind." [Hervorhebungen durch Kursivschrift von mir]]

Dass ein Netz ("WEB" ) eine netzartige Struktur hat, überrascht nicht sonderlich; dass man aber beim Setzen von Links dazu verdonnert wird, den Netbot zu geben und alle Links bis zur x-ten Stufe zu prüfen (was aufgrund des exponentiellen Wachstums der verlinkten Seiten (gehen wir von 5 Links pro Seite aus, haben wir in der vierten Stufe bereits 625 Seiten, eine Stufe weiter 3125) nicht praktikabel und daher unzumutbar ist) , zeugt doch von einer gewissen Weltfremdheit der Richter. Das Setzen eines Links stellt also eine Notwendigkeit (contitio sine qua non (Bedingung, ohne die es nicht funzt)) zum Begehen einer Straftat dar. Hmm, die Herstellung und der Vertrieb von Küchenmessern stellt auch eine Notwendigkeit zum Erstechen des Nachbarn mit eben diesem Messer dar. Sinnvoll wäre ja wohl eher über notwendige und hinreichende Voraussetzungen zu urteilen (hinreichend wäre in diesem Beispiel etwa eine Gebrauchsanleitung, ob man zum Erstechen unerwünschter Personen besser den Bauch aufschlitzt oder die Herzgegend versucht zu treffen)). Wie ja jede(r) meiner geschätzten Leser(innen) weiß, wird "notwendig und hinreichend" in der Logik auch Äquivalenz (wörtlich: Gleichwertigkeit) genannt. Aber Rechtsprechung ist eben nicht dazu da, das Bedürfnis nach Logik zu befriedigen, sondern - grob gesagt - den friedvollen Umgang untereinander zu gewährleisten.

Eben.... Friedlich vor sich hinleben, nachdem man einen Link auf eine Kinderschändersperrliste gesetzt hat, scheint nicht möglich zu sein.

Meine Vermutung geht dahin, dass die Karlsruher Landrichter sich absichtlich mental nach Absurdistan begeben haben, um ein Grundsatzurteil am BGH zu provozieren, wie es auch schon das LG Stuttgart in seiner Provinzposse ("Hakenkreuzurteil" ) getan hat. Auch dort ging es um völlige Nichtbeachtung des Kontextes, in dem in jenem Fall "verfassungsfeindliche Symbole" verwandt  wurden.

Ich gehe davon aus dass Richter Jura studiert haben und insofern über einen minimalen Bildungsstandard verfügen, der m.E. auch Weiterbildung bzgl. nicht mehr ganz so neuer Medien beinhaltet, bevor man wie Blinde über Farbgestaltung urteilt.

 In diesem Fall geht es um das unangenehme Thema Kinderpornographie. Kinder sind - je nach Laune der Kinder und der des Betrachters - niedlich, nervig, süß, klebrig und was auch immer. Aber keinesfalls geil.

Wenn man der "Logik" der Richter folgte, ergäben sich unabsehbare Konsequenzen für den Alltag eines Jeden: Darf ich noch beim Bäcker Brötchen kaufen, ohne mich umfänglich darüber zu informieren, ob er privat gegen §184b StGB verstößt? Hat sich Microsoft durch die Implementierung seines sog. Jugendschutzes in beispielsweise Windows Vista bereits der Verbreitung pornographischer Inhalte schuldig gemacht (das kann ja auch nur über Sperrlisten funktionieren)?

 

Da der privat durchsuchte Beschwerdeführer einen Link auf eine Sperrliste gesetzt hatte, ist doch nach der Unschuldsvermutung anzunehmen, dass er eher Jugendschutz, als Kindesmissbrauch im Sinn hatte.

 

Wnn diese DorfLandrichter sich aus der Verantwortung stehlen, indem sie nicht, wie es für gebildete Menschen typisch wäre, zugeben, dass sie sich durch die Materie überfordert sehen und das ganze gleich an den BGH weiterreichen, sondern durch Blödsinn eine Revision provozieren, dann sind sie der Würde ihres Amtes ganz offensichtlich nicht gewachsen.

 

Des weiteren gilt, sofern es eben nicht gegen den in diesem Fall angeführten §184b StGB verstößt, immer noch Artikel 5 GG Abs. 1 und selbstmurmelnd auch Abs. 2. Aber wie schon geschrieben stellt ein Link auf eine Sperrliste eben nicht einen Verstoß gegen "allgemeine Gesetze, die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und das Recht der persönlichen Ehre" dar, so dass dieser Link unter die eben erwähnte  Meinungsfreiheit und das Zensurverbot aus Abs. 1  fällt.

Verbinde eigentlich nur ich mit dem Begriff "Landesgericht" das Bild von Landluft (also Gülle und Misthaufen)  ("atme tief! Die Luft ist selten." )

P.S.: "something completely different": nervt es Euch auch, dass dieser blöde Editor aus einer Kombination von Anfürungszeichen und schließender Klammer einen Smiley bastelt? z.B. ("so"

 Und das nur weil er zu blöde programmiert ist, um das Semikolon von einem & q u o t ;  eben jenem zuzuordnen, d.h. der Parser müsste dringend revidiert werden.

31.3.09 09:23


Nur, weil's solche medialen Wellen schlug:

Ich möchte an dieser Stelle die sog. Killerspiele weder gutheißen, noch verteidigen, aber:

Sei A die Menge der Amokläufer und K die Menge der "Killerspieler ", dann ist die Annahme, dass aus der Tatasache, dass die Schnittmenge von A und K nicht leer ist, folgen würde, dass A eine Teilmenge von K ist, gleichbedeutend mit:

jemand ist Amokläufer (unabhängig von Killerspielen)

oder

für alle Killerspieler gilt, sie sind keine Amokläufer (offensichtlich nicht gegeben)

oder

jemand ist kein Killerspieler (unabhängig vom Amoklauf und unbedeutend für die Fragestellung)

 

selbst ein nicht vernunftbegabtes Computeralgebrasystem kann diese einfache Einsicht bescheinigen:

LogicalExpand[
  Implies[Exists[x, x [Element] K, x [Element] A],
   Implies[x [Element] K, x [Element] A]]] // InputForm

(in Worten: Wenn ein x aus K existiert, das auch in A ist, folgt daraus, dass wenn x aus K ist, x auch in A enthalten ist oder einfacher: Wenn ein Sachverhalt existieren kann, ist er somit zwangsläufig gegeben (natürlich Stuss, aber immer wieder gehört))


ergibt das oben umgangssprachlich formulierte:
Element[x, A] || ForAll[x, Element[x, K], NotElement[x, A]] || NotElement[x, K]

was sich auf: x aus K impliziert x aus A reduzieren lässt, weil der zwote Teil traurigerweise falsch ist und somit sind wir nicht weiter gekommen, als bei der Behauptung angekommen zu sein. Nehmen wir noch die Tatsache auf, dass es (tausende) Killerspieler gibt, die zu wohlerzogen sind, um Amok zu laufen (die Existenz eines einzigen reicht schon), gibt's:

 InputForm[LogicalExpand[Implies[
    Exists[x, Element[x, K], Element[x, A]] &&
     Exists[x, Element[x, K],  !Element[x, A]],
    ForAll[x, Element[x, K], Element[x, A]]]]]

spuckt


ForAll[x, Element[x, K], Element[x, A]] ||
 ForAll[x, Element[x, K], NotElement[x, A]]

aus , was umgangssprachlich heißt: Für alle Killerspieler gilt, dass sie Amokläufer sind oder nicht.

Als hätte man's geahnt :-)

...nur, um mit dem Quatsch um die (blöden) Killerspiele aufzuräumen.

Rein logisch ist die Vermutung, Killerspieler würden Amok laufen, ebenso aussagefähig wie:

x trägt Ringelsocken impliziert x läuft Amok.

...oder es könnten sicher auch Amokläufer mit einer Vorliebe für Lasagne ausfindig gemacht werden. Also müssen vorsichtshalber Lasagne und Ringelsocken, wenn nicht verboten, so doch erst ab 18 Jahren zugänglich gemacht werden.

 

31.3.09 11:13


Alle reden über's Wetter

...bloß ich nicht? Doch!

Es braucht nicht viel, meinen Optimismus zur Hochform auflaufen zu lassen; zwei Tage sonniges, mildes Wetter reichen schon, um mich annehmen zu lassen, dass ich dieses, jenes oder auch solches trotz der unterkühlten Schönheit frühestens Ende November wieder sehe.

 

Frühling

 

Die Bäume im Ofen lodern.

Die Vögel locken am Grill.

Die Sonnenschirme vermodern.

Im übrigen ist es still.

 

Es stecken die Spargel aus Dosen

Die zarten Köpfchen hervor.

Bunt ranken sich künstliche Rosen

In Faschingsgirlanden empor.

 

Ein Etwas, wie Glockenklingen,

Den Oberkellner bewegt,

Mir tausend Eier zu bringen,

Von Osterstören gelegt.

 

Ein süßer Duft von Havanna

Verweht in ringelnder Spur.

Ich fühle an meiner Susanna

Erwachende neue Natur.

 

Es lohnt sich manchmal zu lieben,

Was kommt, nicht ist oder war.

Ein Frühlingsgedicht geschrieben

Im kältesten Februar.

 

           Joachim Ringelnatz

 

31.3.09 13:25





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