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Sammel-Blog

Liebe Leserinnen & Leser,

es hat sich in der letzten Zeit nichts anders entwickelt als erwartet und dennoch wird man z. B. auf alltäglichen Wegen durch die Stadt doch von seltsamen Assoziationen heimgesucht.

Zu den erwarteten Entwicklungen (Finanzkrise):

Stufe1: Wirtschaft sagt: "Staat, halt dich 'raus!"
Stufe 2: Staat streicht Subventionen (hält sich 'raus): Wirtschaft :"Och nöh, mach weiter!"
Stufe 3: (Finanzwirtschaft töpfert eigene Urne aus Sche**e): Staat, schenk uns doch was!
Stufe 4: Staat investiert unglaubliche Summen in de facto Kaminfeuer der Bankenvorstände: "Das wurde ja auch Zeit!"

Wenn also sich die Finanzwirtschaft über mangelndes Vertrauen in ihren Kompetenzbereich beschwert, sollten sie sich zunächst um ein Mindestmaß an Kontinuität ihrer Einstellung gegenüber einer eventuellen Einmischung des Staates/der Politik bemühen.

Als Raubtierkapitalismuskritiker erfüllt es mich natürlich mit einer gewissen Häme, dass ausgerechnet die (teilweise) verstaatlichung der Banken diese retten soll.

Das wird natürlich nicht so bald funktionieren, denn die Arroganz der materiellen Macht hat eine nicht zu vernachlässigende Halbwertszeit.

Früher oder später werden die Bankvorstände jedoch an Merkels Rockzipfel lutschen (oder meinetwegen am Frackzipfel eines anderen, zukünftigen Kanzlers), aber dann ist es für Ackermänner & Co zu spät: Der CDU-Sozialismus (das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen!) wird sie eingeholt und überflüssig gemacht haben.

Ich hoffe, dass sich diese, meine Vision innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre erfüllt und dass sich eine gewisse Stabilität danach sehr schnell einstellt. Denn ich habe selber 25 KiloEuro in zukunftsorientierte, klimaschonende Technologieen investiert, von denen zur Zeit nur 21.5 k€ übrig sind. Kein Wunder, denn gerade visionäre Unternehmen wären auf z.Zt. nicht gewährte Kredite angewiesen.

Bruch zum Flachwitz hin:

Heute sah ich auf meinem Heimweg eine Garagendurchfahrt, über der "SPEDIT ON" stand; offensichtlich war das "I" heruntergefallen, aber als anglizismenverseuchter Großstädter dachte ich natürlich an "Speedy-tone" und hatte sogleich verschiedene Adagios aus der klassischen Musikliteratur im "Presto"-Tempo im Ohr; eine Erfahrung, die ich nicht unbedingt teilen möchte.
10.10.08 22:17


eine vorerst letzte Bemerkung zur Finanzkrise

bis zu 400000000000 € will laut Tagesschau die Bundesregierung angeblich für Bürgschaften und Finanspritzen an Pleitebanken aufwenden.
Wenn ich die Misere richtig verstanden habe, wird die Hauptursache für die Krise darin gesehen, dass leichtfertig Kredite an Häuslebauer, die pleite sind, gegeben wurden. Jetzt wieder Geld an Pleitiers zu verschenken, wird's sicher richten (Au weia).

Es hat doch einen tieferen Sinn, als Leute sinn- und nutzlos zu Askese zu überreden, wenn Habsucht von den katholischen Kollegen als Todsünde eingestuft wird.

Wenn (vom Kapitalvolumen her) riesige Banken aufgrund ihrer maßlosen Gier den Bach 'runtergehen - bitte. Eventuell hätten dann kleinere Kreditinstitute, die diesen Swchachsinn nicht mitgemacht haben, eine Chance, den heiligen, alles regulierenden Markt wieder aufzubauen? Eher nicht. Jedenfalls nicht, ohne den Lebensstandard massiv zurückzufahren. Schade.

Aber wenn ich lese, dass diese Sicherheiten, die den Banken nun in die Rektalöffnung gepustet werden sollen, "an Auflagen gebunden sein könnten", entwickle ich ansatzweise ein posthumes Verständnis für die Motivation der glücklicherweise der Selbstauflösung anheim gegebenen RAF (natürlich ist Terror keine Lösung, aber die Wut spüre ich auch).

Wenn man bedenkt, dass handwerkliche Betriebe vielleicht mal 500000€ an Soforthilfe bräuchten um (produktive!!) 50 Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern und dann Konkurs anmelden müssen, obwohl die Belegschaft bereits etliche Nullrunden in Lohnverhandlungen mitgemacht hat, ist nicht einzusehen, warum es für die Wirtschaftsterroristen nicht auch mal 20 Jahre gesiebte Luft geben sollte.

Insgesamt scheinen die wirtschaftlichen Ausmaße dieser Krise schwerer zu wiegen, als O.B.Ladens Anschlag auf's Welthandelszentrum (WTC). Er hätte effizienter sein können, wenn er Bankmanager statt Piloten hätte ausbilden lassen und es wäre tausenden Familien der Verlust geliebter Personen erspart geblieben.

Also Osama: Nächstes mal überredest du die Banken zur Kreditvergabe zwecks Ausbeutung der Pflaumenmusminen in Zwetschgenien, blöde genug sind sie ja :-(
13.10.08 00:10


von wegen "voerst letzter.."

Ich möchte, da das Wochenende schon wieder etwas neues gebracht hat, hier einen Teil des letzten Newsletters von attac.de kopieren:

Meldungen des Tages:

1. Finanzmarktkrise / Demo am 30.10. / Lateinamerika-Kongress
u.a. (Attac - D - Info)


----------------------------------------------------------------------

Message: 1
Date: Mon, 20 Oct 2008 11:38:46 +0200
From: Attac - D - Info <info@attac.de>
Subject: Finanzmarktkrise / Demo am 30.10. / Lateinamerika-Kongress
u.a.
To: attac-d-info@listen.attac.de
Message-ID: <8d231685cd4f2007efd3868bb5f6c083@www.attac.de>
Content-Type: text/plain; charset="utf-8"

Dieser Newsletter ist auch als HTML-Version (mit Formatierungen) verfügbar.
Wenn er nicht richtig dargestellt wird, diesem Link folgen:
http://www.attac.de/newsletter/public/archive.php?id=94
---

Liebe Freundinnen und Freunde von Attac, liebe Mitglieder,

Finanzmarktkrise ? wie werden wir in zehn, zwanzig Jahren auf die
aktuellen Ereignisse zurückschauen? Niemand weiß, welche Überraschungen
uns noch bevorstehen. Die Staatshaushalte der industrialisierten Länder
*retten die Finanzbranche* mit der Kraft mehrerer hundert Milliarden, um sie
vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Derweil ächzen die ärmeren Länder
unter der Nahrungsmittelkrise, hohen Energiepreisen, versiegenden
Handelsbeziehungen und drohender Kreditklemme. Eine Besserung ist nicht in
Sicht: Selbst wenn sich der Crash der Finanzmärkte noch abwenden lässt, im
Produktionssektor ist die Rezession schon längst eingetreten.

Dies ist nur die vorläufige *Bilanz einer neoliberalen Politik*, die sehr
gezielt gerade für die internationalen Finanzmärkte durchgesetzt wurde. In
den vergangenen Jahrzehnten haben einflussreiche Wirtschaftswissenschaftler,
die ?neokonservative Revolution? durch Reagan und Thatcher sowie
zahlreiche im Verborgenen wirkende [sogenannte[Anm. von mir]] Denkfabriken die neoliberale Ideologie
zur herrschenden Doktrin erhoben. Im Rahmen von Deregulierung und
Privatisierung wurden seither *massiv öffentliches Eigentum ausverkauft*,
soziale Sicherungssysteme abgebaut und landes- wie weltweit eine stetig
wachsende Kluft zwischen Arm und Reich geschaffen. Die Profiteure dieser
Politik vertreten ihre Interessen sehr machtvoll und platzieren ihre Rezepte
auch in der aktuellen Krise.

Seit zehn Jahren bildet Attac dazu eine Gegenmacht mit der Forderung:
Entwaffnet die Märkte!. Wir haben erkannt: Existentielle Krisen wie
diese sind keine Panne, sondern Wesenszug des neoliberal geprägten
Finanzmarktkapitalismus. Doch die aktuelle politische Lage und Diskussion
bieten echte Chancen für den nötigen Richtungswechsel in der Politik und
nachhaltige Änderungen im Wirtschaftssystem. *Die Zeit ist reif, den
Marktfundamentalismus zu brechen* und die jahrzehntelange Umverteilung in
die Hände von Konzernen und Privatvermögen umzukehren! Mit starker
Resonanz bringt sich Attac dazu ins Gespräch und geht auf die Straße: Etwa
vor die Frankfurter Börse, das Bundesfinanzministerium oder den Bundestag.
*Nutzen auch Sie Ihre Möglichkeiten und werden Sie jetzt aktiv*! Für einen
wirksamen Systemwechsel braucht es auch Ihre Stimme!

Deshalb:
- Forderungen unterschreiben! www.casino-schliessen.de/deine-stimme/
- Informieren und mit allen Freunden und Bekannten sprechen!
www.casino-schliessen.de
- Demo besuchen! Am 30. Oktober in Berlin, Stuttgart und weiteren
Städten: www.casino-schliessen.de/aktionen/demo

 

20.10.08 19:37


Selbst Kognitionstheoretiker merken's schon...

Ich hätte es als fiktive Schmähschrift bzw. Glosse kaum treffender (be)schreiben können.

Dieser Artikel war im Wissenschaftsteil der Berliner Zeitung vom Wochenende (18./19 . Oktober) zu finden [Unterstreichungen und Korrekturen (in [..]) von mir]:

 

Börsianern fällt logisches Denken schwer

 Sie lassen sich lieber durch frühere Erfahrungen leiten

 Börsenmakler haben oft logische Schwierigkeiten, logisch zu denken. Zu diesem Schluss kommen Kognitionspsychologen der Universität Gießen nach einer Studie mit zwanzig erfahrenen Maklern der Frankfurter Börse. Demnach lassen sich Börsianer bei Entscheidungen vor allem durch frühere Erfahrungen leiten. Sich von vermeintlich richtigen Denkmustern zugunsten logischer Entscheidungen zu lösen, falle ihnen dagegen schwer.

 Nach Angaben der Hochschule wollten Wissenschaftler um Markus Knauff von der Abteilung Allgemeine Psychologie und Kognitionsforschung herausfinden, was im Kopf der Börsianer vorgeht, wenn eine Schlussfolgerung bezüglich eines Aktiengeschäfts zwar logisch gesehen richtig wäre, sie aber im Widerspruch zu dem steht, was die Makler für richtig halten. Auf Defizite beim logischen Denken stießen die Forscher vor allem dann, wenn sie die Börsenmakler aufforderten, die Entscheidungen allein logisch zu treffen, auch wenn diese Entscheidung[en] nicht mit deren Erfahrung übereinstimmte[n]. In diesen Fällen zogen die Probanden viele falsche Schlüsse und es dauerte viel länger, bis sie eine Entscheidung getroffen hatten. Sie waren dann sogar schlechter als eine Vergleichsgruppe, die über keinerlei Erfahrung an der Börse verfügte.

 Mit Blick auf die aktuelle Finanzkrise sagte Knauff, dass Geldgier allein als Erklärung für das Versagen von Managern und Wirtschaftslenkern nicht ausreiche. Es seien auch psychologische Gesetzmäßigkeiten des Denkens, die es schwer machten, alle Konsequenzen von Finanzentscheidungen vorherzusehen.

 Dass für die Studie nur zwanzig Teilnehmer rekrutiert wurden, schmälert [schmälere] ihre wissenschaftliche Aussagekraft Knauffs Ansicht nach nicht. Die Ergebnisse seien statistisch so abgesichert, dass sie allgemeine Rückschlüsse zuließen. (ddp)

 

Ich weiß, dass ich mich mit meinen Kommentaren zum politischen Tagesgeschehen oftmals auf Stammtischplattenhöhe bewege, aber ich frage mich, ob denn nicht letztendlich doch wieder die Gier maßgeblich mitverantwortlich für das Entstehen der im vorletzten Absatz bennannten Denkmuster ist.

 

 Ein geringfügig anderes, wenngleich längst nicht rosiges  Licht wirft ein im aktuellen SPIEGEL auf Seiten 154/155 veröffentlichtes Interview mit Ernst Fehr, einem Forscher, der in Zürich und Massachusetts die psychologischen und [evolutions-]biologischen Grundlagen ökonomischer Entscheidungen zu ergründen sucht, auf diese Thematik. Der Artikel ist zu lang, um hier von mir abgetippt zu werden; deshalb kurz zusammengefasst:

1.) Der Mensch an sich ist sozial eingestellt und bereit, zugunsten des Allgemeinwohls (kleine) Opfer zu bringen.

2.) Stellt sich heraus, dass diese Grundeinstellung von auch nur einem Egoisten missbraucht wird, entfällt Punkt 1. [Anm. von mir: dies scheint a) eine Ursache für den moralischen Trugschluss, eigenes Fehlverhalten mit dem anderer Menschen rechtfertigen zu dürfen, zu sein und b) auch mit recht großen Emotionen in Richtung "Entrüstung" einher zu gehen und sich dadurch tiefer ins Langzeitgedächtnis einzubrennen. Ein Umstand der besonders gerne von Boulevardblättern zur Auflagensteigerung ausgenutzt wird (Stichwort: "Florida-Rolf"]

3.) Es erwies sich bei Experimenten, dass ca. 50% der Teilnehmer dieses [ansteckende] Verhalten zeigten.

3a) Fehr vermutet, dass der Egoistenanteil unter den Invesmentbankern höher ist ("Jemand, der Armen in Afrika helfen will, wird nicht Investmentbanker."

Und zum jüngsten Verhalten der [Un]Verantwortlichen:

4.)"Das widerspricht dem - in der Evolution entstandenen - Gerechtigkeitsempfinden vieler Menschen. [...] Die meiste Zeit unsrer Geschichte hat die private Bestrafung von Trittbrettfahrern und Schmarotzern [sic!] eine große Rolle gespielt, weil nur dadurch Zustände der Kooperation herbeigeführt werden konnten.

 

Nun ja, ich hätte eher "durch die Evolution" gesagt, aber ansonsten kann ich dem nichts von Relevanz und schon gar nicht etwas fundiertes hinzufügen.

 

Zur Entspannung etwas Musik oder was zum Lachen (Englischkenntnisse notwendig)

20.10.08 20:41


Trennung von Staat und Religion. Demnächst vielleicht auch in Bayern...

Vor einigen Minuten stieß ich beim Zappen zufällig auf die bayerischen Nachrichten, die über einen (immerhin) ökumenischen Gottesdienst anlässlich der konstituierenden Sitzung des Landtages nicht berichteten, aber eine Notiz hinterließen.

Nun mag unabhängig von Bundesland und Religionszugehörigkeit jedem einzelnen Wähler  ein solches Ereignis Grund genug sein, Stoßgebete gen Himmel zu senden oder Trost in einem gemeinschaftlichen Gottesdienst zu suchen... Aber wenn ich die Redakteure und Redakteusen des BR richtig verstanden habe, handelte es sich in diesem Fall quasi um einen (Frei-)Staatsakt.

Ich möchte dafür mal das Fremdwort vom post-elektiven Wahlk(r)ampf prägen: "Siehe! Wir sind gottesfürchtig! Nicht nehmen wir Euch, wie die Welt nimmt.. [sehr frei nach nach Joh. 14,27]"(kleine Kotzpause)

 Mir fällt dazu nur die neuere Übersetzung vom Matthäus 6,1 ein:"Hütet euch, eure Frömmigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen. Sonst könnt ihr keinen Lohn vom Vater im Himmel erwarten." Die Luther-Variante von 1545 gefällt mir aber besser, auch wenn sie nicht buchstäblich mit zur Schau gestellter Frömmigkeit zu tun hat: "Habt acht auff ewer Almosen / das jr die nicht gebt fur den Leuten / das jr von jnen gesehen werdet / Jr habt anders keinen Lohn bey ewerm Vater im Himel." (Quelle: bibel-online.de)

 

Um nicht missverstanden zu werden: Ich kann mir kaum etwas schöneres wünschen, als eine(n) glaubende(n) Abgeordnete(n) - gleich welcher Religion oder anderen Weltanschauung, da ich dann relativ sicher sein kann, dass sie/er sich nicht nur pragmatische sondern auch moraliische Gedanken um unsere Zukunft macht.

 

Aber: Glaube ist Privatsache, Politik (unabhängig von Motivation und Begründung) Gemeinsache (Hoppla, gibt es dieses Wort?).

 

21.10.08 00:21





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